Die
meisten Airsoftspiele finden auf Grundstücken stat
die stark bewaldet sind. Um sich einen Vorteil gegenüber
andern zu verschaffen liegt es auf der Hand sich zu tarnen.
Wer nicht gesehen wird, der kann nicht abgeschossen werden,
dafür kommen die Gegenspieler näher an einen herann
und man kann selber bessere Trefferl anden. Selbst einfache
Tarnung benötigt gewisse Vorbereitungen, wir wollen
euch kurz helfen diese herzustellen.
Folgende
Tarn-Zonen gibt es:
- Tarnung
des Körpers
- Tarnung
des Kopfes
- Tarnung
von Gesicht und Händen
- Tarnung
der AEG / des Sportgeräts
Da
im Sommer recht viele Farben auftreten, ist es nicht immer
so einfach eine gute Tarnung zu erzeugen. Je nachdem auf welchem
Gebiet man sich bewegt, muß auch die Tarnung angepasst
werden. Ob man im Urbanen Gelände,
Mischwald, Nadel- oder Laubwald oder auf Wiesen unterwegs
ist, ist die Tarnung auch demenstprechend anzupassen. Hierfür
wurden unzählige an Tarnmustern entwickelt, und fast
jedes Land hat ein eigenes Muster, welches an das jeweilge
Land angepasst wurde.
Um
die gängigsten Muster zu nennen:
- Woodland
(in der alten Ausführung und in Digitaltarn (kästchenförmig)
- Flecktarn
(Bundeswehr, Dänisch, altes österreichisches Muster)
- Einfärbig
(in allen gängigen Farben, meist oliv)
Diese
Tarnmuster gibt es dann wiederum in verschiedenen Ausführungen
(wüstentarn, woodland, urban usw.)
Tarnung
des Körpers
Die
Tarnung des Körpers kann von sehr einfach bis äußerst
umständlich reichen. Je nachdem welche Tarnwirkung
man erreichen will, desto mehr Aufwand benötigt man.
Für den normalen Infanteristen reicht eine Uniform, dessen
Tarnmuster und Tarnfarbe an das jeweilige Gebiet angepasst
ist, normalerweise völlig aus.
Grob
kann man dazu sagen, dass in unseren Mischwälder für
Frühling bis Spätsommer der deutsche Flecktarn am
besten geeignet ist. Im Herbst würde wir zu dem alten
österreich Tarn (M57) raten, da dessen Brauntöne
wunderbar in die Mischwälder verschwimmen. Woodland ist
in unseren Breiten gerade noch vertretbar, er fühlt sich
im begrünten Jungle um einiges wohler. Die österreichische
Tarnung ist in Nadelwäldern auch vertretbar, da die Uniform
die gleiche Farbe wie die Baumstämme hat (an denen ma
ja bekanntlich meist Deckung sucht ). Will man jedoch besser
getarn sein als ein Infantrist, der meist in Bewegung ist,
und schon deswegen keine perfekte Tarnung braucht, dann kann
man auch zu Tarngirlanden oder Ghillisuites greifen.
Tarngirlanden
sind relativ einfach zu erstellen. Man nimmt eine schnur und
knüpft in gleichmäßigen Abständen Tarnmaterial
in die Schnur ein. Diese Schnur wickelt man sich dann um den
Körper und fixiert sie mit Gummibändern. Dies ist
eine relativ einfache und auch schnelle Möglichkeit der
Ganzkörpertarnung.
Noch effizienter ist der sogenannte Ghillisuite, der aus einem
Netz besteht, in welchem Tarnmaterial eingearbeitet ist. Die
Herstellung eines Ghillisuites ist eine langwierige Prozedur
und die Anschaffung eines kompletten sehr teuer. Die Tarnwirkung
hingegen bleibt unbestritten (falls richtig eingesetzt). Meistens
werden Ghillisuites nur von Snipern verwendet die mit ihnen
viel in Deckung herumliegen und sich nur wenig bewegen.
Einfärbige
Tarnungen sind vollkommene Geschmackssache. Oliv ist hier
die bevrzugte Farbe, in bewaldeten Gebieten fügt sie
sich gut ein und ist durch die gleichmäßigkeit
zu einem gewissen Grad unauffälliger als manches Tarnmuster.
Schwarz sollte eigenltich gemieden werden, reines Schwarz
kommti n der Umwelt sehr selten vor und fällt dementsprechend
auf. Wer sich für die Nacht komplett schwarz tarnt tut
sich nichts gutes, denn dann ist man meist sogar dunkler als
die Umgebung und besser zu sehen als mit normalem Tarnmuster.
Tarnung
für den Kopf
Da
der Kopf so gut wie immer rausschaut ist natürlich auch
er zu tarnen. Dieser Punkt bezieht sich aber
nur auf die Kopfbedeckung.
Im
Grunde kann man einfach eine Mütze/Boonie aufsetzen die/der
in den Saison-Farben gehalten ist. Boonie haben den Vorteil
das sie noch Schlaufen besitzen in die man weiteres Tarnmaterial
stecken kann.
Andere
Leute bevorzugen Helme, nicht nur weil sie realistischer aussehen,
sonder auch wegen ihrer allgemeinen Schutzwirkung. Der Helm
ist auf drei verschiedene Arten zu tarnen.
-
Man kann einfach eine Helmbezug mit entsprechenden Tarnmuster
verwenden, dies ist die einfachere Möglichkeit.
-
Die Zweite Methode besteht darin sich kleine Stoffstreifen
in das Tarnnetz zu flechten, dadurch verliert der Helm an
Kontur und auch die Nackenpartie kann getarnt werden. Wenn
man schon ein Tarnnetz hat kann man sich auch die Mühe
machen Gras, Moos und blätter aus der Umgebung hinein
zu flechten, der Effekt ist das beste was man an Tarnung
auf dem Kopf erreichen kann.
Tarnung
von Gesicht und Händen
Die
Tarnung des Gesichts erfolgt natürlich mit Tarnschminke,
wobei darauf zu achten ist dass die Konturen des Gesichts
verwischt werden. Wenn jemand aus weiter Entfernung auf dein
Gesicht schaut sollte es so verwischt sein das man kein normales
Gesicht mehr erkennen kann. Hervorstehende Gesichtspartien
wie Nase oder Mund sollten schwarz, und die Augen in grüntönen
gehalten werden um die Tiefen/Konturen des Gesichtes zu verwischen.
Als "Tarnmuster" im Gesicht werden meist Querstreifen
in Schwarz-Grün-Braun oder Woodland/Flecktarn gewählt.
Balaklavas
sind nicht sonderlich zu empfehlen, da man mit ihnen im Sommer
extrem schwitzt.
Bei
den Händen sind Handschuhe anzuraten. Bei der Farbwahl
kann man auch auf schwarz, oliv oder ähnlichem
zurückgreifen. Es ist auch möglich die Hände
mit Tarnfarben zu tarnen, doch Handschuhe sind wesentlich
bequemer. Außerdem verwischt die Schminke auf den Händen
sehr schnell.
Tarnung
der AEG / des Sportgeräts
Die
AEG ist immer im Blickpunkt. Da ihr mit ihr schießen
müsst könnt ihr sie nicht verstecken sondern
müsst sie aus der Deckung herausstrecken. Ob man die
AEG tarnen sollte, daran scheiden sich die Geister, Fakt ist
das es zwei verschiedene Möglichkeiten gibt es zu tun.
Die
erste Möglichkeit ist die Verwendung von Stoffstreifen,
welche wie bei der Helmtarnung angebrecht
werden und die Konturen der Waffe verdecken. Man kann den
Stoff aber auch einfach um die AEG wickeln, was ebenfalls
sehr effektiv ist.
Die
zweite, selten angewante Möglichkeit ist die Verwendung
von Tarnschlaufen, welche an dem Sportgerät
angeklebt werden. Durch diese Tarnschlaufen kann man dann
jede Art von Tarnmaterial stecken. Dies ist besonders bei
Wiesengebieten sehr vorteilhaft, da man so sehr schnell sein
Sportgerät tarnen, und wieder enttarnen kann.
Eine
Kombination aus beiden Methoden sollte am effektivsten sein.
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