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Das
M15a4 RIS besteht wie alle anderen CA AEGs aus Metall.
Die einzigen Teile die aus ABS gefertigt sind, sind
der Handguard, der Grip und der Stock. Das ABS vermittelt
einen sehr soliden Eindruck und wirkt nicht so zerbrechlich
wie bei TM AEG´s.
Das M15a4 ist eine Aeg der neueren Generation. Das
bedeutet dass dieses Sportgerät neuere Innereien
als die verruchten Vorgänger hat. Es ist standardmäßig
mit eine Metal hop up, 7mm Metalllagern, verbesserten
Stahlzahnrädern, eine präziseren Lauf und
einer etwas stärkeren Feder ausgerüstet.
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Da
ich ein Freund stabiler Sportgeräte bin, und auf Metallteile
scharf bin, war eine der neuen CA AEG´s mein erster
Gedanke, jedoch welcher der Vielen neuen AEG´s verwenden?
Ich persönlich entschied mich für die M15 A4 RIS,
da sie eben wie der Name schon sagt, ein Rail Interface
System (RIS) besitzt, um diverse Sachen an der AEG zu montieren,
und einen Retractabel Stock (ausfahrbarer Schaft) hat, der
mich vom Style her mehr anspricht als der fixe Stock.
Verarbeitung:
Wie
schon erwähnt, ist die CA M15A4 RIS vollständig
aus Metall gefertigt, außer eben der Stock, Grip und
die Railcovers für das RIS. Das Metall macht einen
sehr robusten Eindruck, es gibt kein Wackeln, nicht mal
am Lauf (wie bei den Standard TM M4 Varianten).
Die gesamte AEG wirkt ziemlich unverwüstlich. Das einzige
was ein bisschen wackelt ist das Magazin in der Magazinsaufnahme,
was aber bei allen AEGs normal ist. Der Stock wackelt im
ausgefahrenen Zustand ein klein bisschen, wirkt aber nicht
so als würde er nicht stabil sein.
Die
vordere Partie der M15A4 RIS ist, wie schon erwähnt
aus Metall gefertigt. An dem RIS lassen sich je nach belieben
Laser, Battery Packs, Flash Lights, Vertical Grips usw montieren.
Die Railcovers lassen sich etwas schwer am RIS montieren,
was aber den Vorteil bringt, dass die Teile bombenfest sitzen.
Der Handguardring ist auch im Vergleich zu den TM Varianten
besser und stabiler verarbeitet. Als einziges Manko wäre
das mitgelieferte Battery Pack zu erwähnen. Dieses
soll laut Gerüchten nicht sehr stabil gefertigt sein.
Ich konnte diese Erfahrung noch nicht machen da ich ein
ICS Battery Pack von Anfang an verwendete.
Der
Body der AEG ist ebenfalls aus Metall, sehr robust, und
besitzt einen abnehmbaren Carrying Handle. Es sind auch
schöne Markings eingelasert, welche auch eine fortlaufende
Seriennummer haben. (Desto höher die Seriennummer desto
neuer die AEG)
Um
den Body auseinander zu nehmen um an die Gearbox zu gelangen,
müssen 2 Schrauben gelöst werden, welche nicht
so wie bei TM verloren gehen können, da sie gesichert
sind. Auf dem Body selbst befindet sich eine Picatinny-Schiene
zum befestigen von Scopes oder dergleichen.
Der
Forward Assist Knopf ist, nicht wie bei den TM AEGS üblich,
nur zum drücken, sondern er kann auch leicht gedreht
werden. Inwiefern das realistisch oder sinnvoll/störhaft
ist, kann jeder für sich selber entscheiden. Meines
Erachtens ein Punkt der gar nicht auffällt. Der Cocking
Lever hat eine stärker Feder als wie bei den TM M4
AEGs, wodurch er schneller und lauter wieder vorschnellt
?. Jedoch öffnet der Cocking Lever nicht den Hülsenauswurf
wie bei den „vergleichbaren“ TM AEGS. Der Hülsenauswurf
wird mittels Magneten am Body gehalten. Um Zugang zum Hop
Up zu bekommen, einfach den Hülsenauswurf öffnen
und schließen, es ist eine sehr einfache und auch
effektive Lösung. Der Mag-Realease Button ist ebenfalls
gut verarbeitet und das Magazin fällt ohne wenn und
aber aus der Aufnahme. Wie vorher schon erwähnt hat
das Magazin ein klein wenig Spiel, welches das Einführen
der Magazine in die Aufnahme erleichtern soll.
Zu guter letzt der Stock, der bei der M15A4 RIS in 3 Postitionen
ausfahrbar ist. In den 2 äußersten Position wackelt
der Stock ein klein wenig, was aber nicht sonderlich störend
ist.
Standardmäßig
wird bei dem M15A4 die Battery im mitgelieferten Batterypack
gelagert, jedoch kann man durch Modifikationen die Battery
auch in einem speziellen Stock oder ein einem Ready Mag
lagern. Hier lässt sich nach Lust und Laune variieren.
Zum
Innenleben:
Das
Innenleben von Classic Army wird häufig angezweifelt,
zurecht wie ich selber zugeben muss. Ihre vorigen Produkte
waren unter aller Klasse, und mit der neuen Serie haben
sie ein gutes Stück Arbeit geleistet, jedoch sind sie
meiner Meinung nach an die Qualität von TM nicht ganz
herangekommen. Da ich selber noch nicht die schlechten Erfahrungen
gemacht habe wie andere CA Benutzer kann ich nur von Berichten
sprechen aber da gibt es genug. Das erste Manko wären
die unterschiedlichen FPS werte die es bei den CA M15A4
gibt.. Diese Spanne läuft von 300-360fps, was sehr
verwundernd ist. Ein weiteres Manko wäre, dass in der
Gearbox ein kleiner Zapfen abbricht wenn man im Semi Modus
schießt. Dies ist nur mit Bastelarbeit zu beheben.
Ansonsten wär das Innenleben der jetzigen Classic Army
AEGS nicht groß zu bemeckern, also einen Neuling sollte
es keinesfalls stören, wenn dann nur eingefleischte
Bastler und Profispieler.
Vorteile
des CA M15 A4 RIS
Upgrademöglichkeiten
Das tolle an der Colt Serie sind die Upgrademöglichkeiten.
Man kann diese Geräte mit Granatwerfer, Zielfernrohren,
Lasern, Taschenlampen, Metallkörpern und und und aufrüsten.
Somit steht einem realistischen Spielspaß nichts mehr
im weg. Jedoch sollte man Bedenken, dass wenn man sich eine
CA AEG kauft, dass man unbedingt die Innereien (Feder, Pistonhead
und den leicht abbrechbaren Stift an der Gearbox) wechseln
sollte, falls man länger an dem Sportgerät Freude
haben will.
Fazit
Die
M15A4 RIS ist definitiv eine AEG für das Out- und Indoor
Gelände. Da sie auch von vielen realen Einheiten verwendet
wird, ist es eine gute AEG um diverse Einheiten nachzustellen.
Durch die Vielseitigen Aufrüstmöglichkeiten bietet
sich ein schier endloses Spektrum zur verwendung als Sniper
Rifle, Assault Rifle oder auch für CQB. Aber für
knappe 400€ ist die AEG die Anschaffung aus meiner
sicht auf alle Fälle wert, denn schon alleine das bloße
Gefühl von einer Full Metal AEG in den Händen
lässt ein wahres Airsofter Herz höher schlagen.