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Äußere
Schicht:
Shellproof 100 % Polyamide micro fibre
Innere Schicht:
Shelltrans 100 % Polyamide micro fibre
Isolationn:
GLT Hollow Fibre
Farbe: Olive
RAL 7013
Wohlfühlbereich:
-15°C
Extrembereich: -34°C
Größen:
185-200 cm
Gewicht:
1850-2000 Gramm
Form: Mumienschlafsack
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Dieser
Schlafsack wird unter anderem auch beim österreichischen
Bundesheer verwendet, was zwar nicht
automatisch bedeutet, dass er super ist, aber schon einmal
auf bessere Qualität hinweist. Diesen
Schlafsack konnte ich schon unter mehreren Umständen
testen, und bin mehr als überzeugt von diesem Schlafsack.
Nicht nur das er wärmend ist, er ist auch sehr strapazierfähig
und wasserabweisend.
Auf
die genaueren Testbedienungen gehe ich später ein.
Davor
noch einige Details:
- Der
Frontreißverschluß, welcher von innen und außen
betätitbar ist, ist extra "überlappt"
damit hier keine Kälte eindringen kann.
- Das
Kopfteil ist mit Kordelzügen ausgestatte, um auch bei
extremer Kälte ein möglichst kleines "Sichtfenster"
zu gewährleisten.
- Das
Isolationsmaterial besteht aus einer Kunstfaser, welche
beim Packen gut komprimiert werden kann, aber dennoch hervorragend
isoliert.
- Zusätzlich
beim Lieferumfang ist ein Kompressionssack beigelgt, welcher
das Packmaß zusätzlich reduziert, und Wasserabweisend
ist. Sollte man den Schlafsack in freier Natur ohne Zelt
verwenden wollen, empfiehlt sich noch ein Goretex Überzug,
der Wasserdicht ist.
Der
Schlafsack ist für einen Wohlfühlbereich von -15°C
ausgelegt, was bedeutet, dass man bis zu dieser Temperatur
noch im Schlafsack problemlos durchschlafen könnte, und
somit seine "Kampfkraft" erhaltet oder wieder stärkt.
Jedoch sind nicht alle Menschen gleich Temperaturempfindlich.
Eines jedoch gilt für jeden Schlafsackbenutzer: Man sollte
möglichst wenig im Schlafsack anhaben. Unterhemd und
Unterhose sind völlig ausreichend, sollte einem dann
immer noch zu kalt sein, oder kalt werden, kann man immer
noch etwas anziehen. Hat man allerdings vorher schon Hose,
Pullover und Socken an, fällt es einem schwer, sich mitten
in der Nacht mit noch weiteren Dingen zu wärmen.
Zur
Pflege:
Der
Schlafsack sollte immer dekomprimiert gelagert werden. Wird
er über langen Zeitraum im Kompressionssack gelagert,
verliert er seine Wärmedämmung. Auch nach jedem
Waschgang kann er anscheinend bis zu 30% seiner Wärmedämmung
verlieren. Deswegen sollte man nach dem Schlafen, falls möglich,
den Schlafsack erst gut druchlüften und dann erst wieder
verstaun.
Nun
zu den verschiedenen Testbedienungen:
Zu
meiner Person vorweg: Ich friere besonders bei den Füßen
sehr leicht, und daher ist ein guter Schlafsack
bei mir Pflicht, falls ich etwas Schlaf möchte.
1.)
Temp. ca -20°C, Schlafplatz: Betongarage, Isolation:
Holzbretter und Isomatte
Unter diesen Umständen konnte mich persönlich
der Schlafsack nicht mehr ausreichend wärmen, damit
ich
die Nacht durchschlafen konnte. Ich kam auf rund 4 Stunden
Schlaf, und mußte mir zusätzlich zu
Unterwäsche noch Socken, Pullover, Hose und Kappe anziehen.
Allerdings werden Betonflächen oder
Gestein bei diesen Temp. eher gemieden, da sie besonders
die Kälte speichern. Daher ist die Wahrscheinlichkeit,
unter solchen Umständen zu schlafen sehr gering.
2.)
Temp. ca -5°C, Schlafplatz: Feldbett auf Wiese, Isolation:
Keine
Über nacht bildete sich eine leichte Frostschicht auf
dem Schlafsack. Der selbst lies jedoch keine Nässe
durch. Wegen der fehlenden Isolation wurde mir über
nacht kurzzeitig zu kalt. Da der Rückenbereich des
Schlafsackes (wo man draufliegt) ja komprimiert ist, und
somit ein Teil der Isolationsstärke flöten geht,
ist eine zusätzliche Isolation am Rücken so gut
wie IMMER nötig. Nachdem ich mir eine Fleece-Windstopperjacke
untergelgt hatte, konnte ich jedoch meinen Schlaf durchgehend
fortsetzen (nur mit Unterwäsche bekleidet).
3.)
Temp. ca. +1°C, Schlafplatz: Schneebiwack, Isolation:
ISO-Matte
Unter solchen Umständen macht biwackieren richtig Spaß.
Der Schlafsack hält mehr als warm, man könnte
sogar ohne Unterlaibchen noch übernachten. Es gibt
keine kalten Stellen im Schlafsack und die
Temp. könnten sich sicher bis -5°C belaufen und
man würde noch wohlig warm schlafen.
4.)
Temp. über 15°C, Schlafplatz: Zimmer/Freie Natur,
Isolation: keine
Bei diesen Temperaturen benötigt man keine Iso-Matte
(bei warmen Boden) mehr. Außerdem wird der Schlafsack
unerträglich warm (man schwitzt), weswegen man ihn
eher als "Decke" verwenden sollte, oder zu einem
leichteren Schlafsack oder ähnlichem greifen sollte.
Fazit:
Ein super 3 Jahreszeiten Schlafsack, der mit der richtigen
Isolation und Schlafplatz auch kälteempfindlichen Personen
wie mir, Temperaturen bis zu ca. -10°C ein Durchschlafen
ermöglicht. Im Sommer sollte man aber auf etwas anderes
zurückgreifen, da dieser Schlafsack da eher eine Sauna
gleicht.
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