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Das Steyr Armee-Universal-Gewehr Kaliber 6mm, in Folge
AUG genannt ist eine AEG aus dem Hause Tokio Marui. Betrieben
wird die AUG mit hilfe eines Mini Type Akkus oder eines
kompakten 8,6V Large Akku, nach Modifikationen sind auch
9,6V und 12V Akkus möglich. Die Hauptfeuerart dieser
Softgun ist das Einzelfeuer, wobei auch längere Feuerstöße
abgegeben werden können. Die Einsatzreichweite beträgt
45m wobei im Bedarfsfall mit den richtigen in Österreich
erlaubten Upgrades bis zu 55m getuned werden kann. Die
Kugelzufuhr erfolgt entweder über ein LowCap Magazin,
welches 80 Schuss fast, oder über ein HighCap Magazin
welches 330 Schuss fast. |
A.)
Die Geschichte der AUG:
Die
Steyr AUG wurde in den 70er Jahren auf Anforderung des österreichischen
Verteidigungsministeriums von der Firma Steyr entwickelt.
Das AUG ist eine auf 5,56mm Munition ausgelegte Bullpup Konstruktion,
diese Bauweise bringt einen relativ langen Lauf bei relativ
kurzer Waffe. Hauptaugenmerk der AUG ist der aus schlagfestem
Plastik bestehende Kolben welcher die AUG sehr leicht und
gleichzeitig robust macht. Im Tragegriff ist ein optisches
Visier mit 1,5facher Vergrößerung integriert, jedoch
gibt es auch andere Gehäuse an denen eigene Zielhilfen
montiert werden können. Die Einsatzschussweite ist auf
330m ausgelegt. Das Steyr AUG ist eine äußerst
robuste Waffe die ohne Probleme in allen Klimazonen eingesetzt
werden kann. Außer in Österreich wird das Gewehr
auch in Australien, Neuseeland, Irland, Marokko, Oman, Saudi-Arabien,
Bolivien und Ecuador verwendet, außerdem bei vielen
Spezialeinheiten und Polizeiorganisationen. Fast wäre
die AUG auch in Deutschland als Ablösung des alten Sturmgewehrs
G3 zum Einsatz gekommen, doch entschied man sich dort für
eine Deutsche Lösung obwohl die Tests der AUG die beste
Performance zusagten.
B.) Details zur TM
Steyr AUG
Bemerkenswert
an der Tokyo Marui Steyr AUG ist das sie auf den ersten Blick
nur schwer von einer echten AUG zu unterscheiden ist. Der
Kolben hat eine minimal andere Farbe als die Echte, dies fällt
aber fast nicht auf. Der Lauf, das Gehäuse, die Visiereinrichtung,
die Gehäusesperre und die Tragegurthalterung sind wie
bei der echten aus Metal und äußerst Stabil.
Da
der Kolben wohl nicht aus dem Orginalplastik besteht ist auch
hier manchmal ein Knirschen zu vernehmen, welches aber beim
Blick auf die sonstige Verarbeitung der Waffe getrost übergangen
werden kann.
Die TM Steyr AUG macht ihrem Originalen Bruder alle Ehre und
hat gleichzeitig nur wenige Schwächen.
Vorteile
der TM Steyr AUG
- Das
Design ist sehr ausgereift. Durch die Kompakte Bauweise
ist sie sehr vorteilhaft in Stellungen einzusetzen.
- Sie
hat automatisch ein optisches Visier mit
1,5facher Vergrößerung integriert. Dieses Visier
bringt sie den meisten anderen AEGs gegenüber in den
Vorteil, da diese solche erst nachrüsten müssen.
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Die Gearbox der AUG ist sehr leicht auszubauen.
- Für
Einzel- und Dauerfeuer gibt es keinen Schalter,
der Schütze bestimmt es durch verschieden festes drücken
auf den Abzug.
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Die Batterien lassen sich sehr schnell
tauschen.
- Die
AUG hat einen Laufgriff.
- Die
AUG ist kürzer als eine M4A1 oder
G3 und hat trotzdem einen längeren Lauf.
- Die
Hauptteile lassen sich leicht auseinanderbauen.
Nachteile
der TM Steyr AUG
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Der Laufgriff ist zwar äußerst
praktisch doch bricht er leicht mal ab, bei zu hartem Umgang
muss mit Verschleißerscheinungen gerechnet werden.
Dies kommt scheinbar recht häufig vor.
- Die
Visiereinrichtung, ist eine der größten
Vorteile der AUG, doch kann es passieren das sie eingeschossen
wird und zerbricht. Dies ist aber sehr einfach durch einen
Plastikschutz zu umgehen. Da dieses Problem natürlich
auch bei allen anderen Zielfernrohren zu finden ist dürfte
es kein wirkliches Manko sein.
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Wenn man bei der Magazinszuführung
zu hektisch und brutal vorgeht (manchmal hat man halt Stress)
kann es vorkommen das im Inneren eine kleine Plastikplatte
abbricht welche das Magazin stabilisiert. Ein sehr seltener
Fehler der auch sehr billig (Ersatzteil kostet 10 Euro)
zu beheben ist.
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Durch das Bullpup System sitzen die Magazine
hinter dem Griffstück. Dies ist Gewöhnungsbedürftig
und der Magazinstausch manchmal ein wenig fummelig. Durch
ein wenig Übung (Bundesheer?) kann man dieses Manko
allerdings auch streichen.
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Weil das Visier bereits fest in den Tragegriff integriert
ist können dort ohne die Hilfe eines Waffenbauers keine
weiteren Zielhilfen angebracht werden.
- Der
Platz für die Batterie ist klein.
Man muss eine kleine Modifikation durchführen um mehr
Platz zu bekommen, und sogar dann ist er knapp. Durch ein
durchdachtes Design der Akkus ist dies aber nur ein kleines
Manko. Es ist kein Problem 1500mA Akkus in einer AUG zu
platzieren.
Man
darf sich von den aufgezählten Fehlern nicht abschrecken
lassen, die meisten kommen entweder selten vor oder können
durch Übung oder Modifikation beseitigt werden.
C.)
Die Hauptteile der AUG im Überblick
- Der
Lauf der TM Steyr AUG

Nicht
viel zu sagen über den Lauf. Der Außenlauf ist
bis zum Laufgriff aus Metal, dahinter (im inneren des Gehäuses)
aus Plastik und mündet in das Hopup am hinteren Ende.
Der
äußerst praktische Laufgriff lässt sich aus
und einklappen, wenn er eingeklappt ist kann man die AUG darauf
auflegen (Mauerkanten, Bäume), ausgeklappt kann man die
AUG sehr leicht ohne ermüden der Hände halten und
hat damit ein wackelfreies Schussbild. Der Laufgriff bricht
leicht mal ab und ist dann zu ersetzen, dies lässt sich
wies ausschaut nicht umgehen, kommt aber auch nicht so oft
vor das man von einem Verschleißteil reden könnte.
Die
Gasdruckeinrichtung, welche auch auf dem Lauf sitzt, hat bei
einer AEG natürlich nichts zu tun und ist nur da um gut
auszusehen. Das Sperrventil sollte festgeklebt werden
da es schon mal verloren gehen kann (hab ich gehört,
meins ist noch da).
Beim herausnehmen und einsetzen des Laufes ist darauf zu achten
das das Hopup nicht beschädigt wird, ohne das Teil geht
halt nix mehr.
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| Der
Laufgriff. Zum einklappen einfach herausziehen
und gegen den Lauf klappen. |
Der
gebrochene Stifft des Laufgriffs. Trit auf wenn
man die AUG nicht schohnt. |
Die
nutzlose Gasdruckeinrichtung. Am Lauf ist die
Standart Seriennummer 210396 und das undeffinierbare
japanisch zu sehen. |
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- Das
Gehäuse der TM Steyr AUG

Das
Gehäuse besteht aus Vollmetal. Auf dem Gehäuse sind
der Spannschieber (Repetierhebel) und der Drücker der
Laufsperre angebracht. Auf dem Tragegriff sitzt auch das Visier,
dieses wird aber extra behandelt.
Um
den Lauf herauszunehmen muss der Spannschieber nach hinten
gezogen werden und der Drücker der Laufsperre betätigt
werden.
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| Um
den Lauf haurauszunehmen muss zuallererst der
Spannschieber nach hinten gezogen werden und dort
einrasten. |
Dann
den Drücker der Laufsperre nach unten drücken
und gleichzeitig den Lauf mit dem Laufgriff nach
oben schwenken |
Jetzt
den Lauf herusziehen. Dabei ist zu beachten das
man das Hopup am Ende des Laufs beschädigen
kann wenn man nicht vorsichtig ist. Stellt euch
vor ihr würdet ... ach egal :) |
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Das Gehäuse wird im Kolben durch die Gehäusesperre
gehalten und ist mit einem Druck auf diese vom Kolben zu trennen.
Über das Gehäuse gibt es sonst nicht viel zu sagen,
die Verarbeitung ist gut und macht keine Probleme.
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| Die
gedrückte Gehäusesperre am Kolben. Erst
wenn sie entriegelt wird kann das Gehäuse
aus dem Kolben gezogen werden. |
Das
Gehäuse, halb aus dem Kolben gezogen. |
Das
Innenleben des Kolbens sobald das Gehäuse
herausgenommen wurde. Man kann deutlich die Gearbox
erkennen. |
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- Visiereinrichtung
des TM Steyr AUG

Das optische Visier der AUG ist natürlich die Hauptakttraktion
der AUG. Sie ist fest mit dem Gehäuse verbunden und stellt
gleichzeitig einen Tragegriff dar an dem die AUG gut in der
Waage liegt.
Oben
auf dem Visier befinden sich auch noch eine mechanische Zielhilfe
(Kimme und Korn) welche aber nur benutzt werden wenn das Glas
des optischen Visiers zerstört wurde (eines der wenigen
Teile der echten die man leicht zerstören kann > Glas
halt).
Im
Visier befindet sich KEIN normales Fadenkreuz, im Inneren
findet man zwar ein Fadenkreuz, doch hat dieses als Mittelpunkt
einen Kreis. Bei einem Schuss auf 300m sollte eine 1,8m große
Person genau die Höhe des Kreises haben, ob dies bei
der Airsoftversion auch so ist wurde nie überprüft.
Dies ist aber auch unwichtig, da die Einsatzschussweite des
Sportgeräts normalerweise nicht höher als 60-70
m liegt stellt dies alles kein Problem dar.
Das
Zielen ist sehr leicht, da kein Kimme oder Korn übereinander
gebracht werden müssen. Das Ziel muss sich nur im Kreis
befinden. Das Visier der TM Steyr AUG ist nicht aufhellend,
dies bedeutet das man in der Dämmerung Probleme bekommt
und Nachts gar nichts sieht (logisch … es ist dunkel).
Man könnte sich behelfen indem man das mechanische Visier
mit einer phosphorisierenden Farbe bemalt.
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| Blitzlichtaufnahme
der Visiereinrichtung. |
Mit
Hilfe dieser Schrauben kann das Scope einestellt
werden. Das dazu benötigte Werkzeu liegt
der Packung bei. |
Der
Blick durch das Visier der AUG. Oben ist einigeramaßen
schön die mechanische Visiereinrichtung zu
erkennen. |
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- Das
Griffstück der TM Steyr AUG

Das Griffstück ist im Kolben integriert und extrem auffallend.
Durch die gewöhnungsbedürftige Optik wirkt die AUG
etwas futuristisch und wurde auch in SF Filmen verwendet.
Der Sinn dahinter ist aber ein anderer ?. Die AUG lässt
sich auf das Griffstück leicht auflegen und so stabilisieren,
auch bietet es einen guten Schutz für die Hand. Im Winter
hat es den Vorteil dass man das AUG auch mit dicken Pelzhandschuhen
bedienen kann ohne abzurutschen.
Das
Special ist allerdings der Abzug! Normale AEGs haben irgendwo
einen Schalter bei dem man zwischen Sicherheit, Einzel- und
Dauerfeuer wählen kann. Oft muss dafür aber die
AEG abgesetzt werden da diese Einstellung sehr fummelig ist.
Wenn man den Abzug der AUG nur leicht hineindrückt wird
nur mit Einzelfeuer geschossen, nur wenn man voll durchdrückt
geht sie in Dauerfeuer über. Für einen geübten
Schützen ist es also kein Problem Einzelfeuer und Dauerfeuer
zu mischen ohne den Blick vom Visier zu nehmen.
Die
Sicherung ist sehr einfach zu bedienen, um sie zu betätigen
muss die zweite Hand nicht verwendet werden und die Schusshand
muss sich nicht einmal vom Abzug entfernen. Sie besteht aus
einem Rechteckigen Klotz der mit der Hand einfach hin und
her geschoben werden kann.
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| Die
AUG im gesichteren Zustand. Die Sicherung ist
bequem mit der Hand zu erreichen ohne das der
Finger vom Abzug genommen werden muss. |
Die
AUG in entsichertem Zustand. Hier ist die Sicherung
fast noch bequemer mit dem Daumen zu erreichen. |
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- Der
Kolben der TM Steyr AUG

Der
Kolben besteht komplett aus Hartplastik, dies ist im Gegensatz
zu andere AEGs kein Nachteil, den bei der Echten ist es auch
so. Der Kolben ist recht kratzfest hält aber auch nicht
alles aus. Auf dem Kolben befinden sich das Griffstück,
die Auswurföffnungen, die Magazinszuführung und
die Kolbenkappe. Das Gehäuse steckt im Kolben und wird
durch die Gehäusesperre gehalten.
Die
Auswurföffnungen sind bei einem Airsoft Gewehr total
sinnlos. Es befinden sich derer zwei auf dem Kolben (Rechts-
und Linkshänder) wobei eine standardmäßig
mit einer Schutzkappe verschlossen ist. Es empfiehlt sich
eine zweite solche Kappe zu kaufen um auch die andere Öffnung
zu verschließen und so dem Eindringen von Schmutz und
Nässe vorzubeugen. Das Hopup ist über eben diese
Auswurföffnung zu bedienen, hierfür muss nur der
Spannschieber zurückgezogen werden um es sichtbar zu
machen.
Die
Magazinszuführung sitzt wie bei Pullpup Systemen üblich
hinter dem Griffstück. Das Tauschen der Magazine ist
unproblematisch wenn man vom Umstand absieht das eben das
Magazin hinter dem Griff sitzt und so schwerer zu erreichen
ist als bei anderen Systemen. Am einfachsten ist es sich in
einer Stellung auf den Rücken zu legen und das Magazin
so zu tauschen. Es gibt kleine LowCap Magazine für 80
Kugeln und HighCap Magazine welche 330 Kugeln fassen können.
Gut ist das die Magazine leicht durchsichtig sind, dadurch
kann man den Munitionsstand leicht überprüfen.
Die
Kolbenkappe ist leicht abzunehmen, darunter befindet sich
der Platz für die Batterie. Dank des Pullpup Systems
sitzt dahinter sofort die Gearbox weshalb dort nicht viel
Platz bleibt. Durch das Zersägen der Schutzplatte welche
sich zwischen Batterie und Gearbox befindet kann man allerdings
noch ein wenig Platz schaffen. Das komplette Herausnehmen
der Platte ist abzuraten da sie die Gearbox in ihrer Position
fixiert. Ohne die Platte rutscht die GB im Kolben hin und
her.
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| Wenn
der Spannschieber zurückgezogen wird kann
man über die Auswurföffnung das Hopup
bedienen. |
Zum
herausnehmen der Magazine muss der Druckknopf
an der Unterseite des Kolbens gedrückt werden. |
Wenn
die Kolbenkappe abgenommen wird ist sofort der
Akku sichtbar, dahinter sitzt auch gleich die
Gearbox |
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D.)
Upgradefähigkeit der TM Steyr AUG
Das Entfernen der Gearbox aus der AUG ist einer der einfachsten
Ausbauvorgänge bei allen AEGs. Dafür müssen
nur die Schrauben der Schutzplatte zwischen Batterie und GB
entfernt werden und schon ist die GB frei um herausgeholt
zu werden. Da sie aber doch etwas fest im Kolben sitzt muss
man den Kolben dann etwas brachial nach unten auf eine Tischkannte
schlagen um die Gearbox zu lösen, dabei ist darauf zu
achten das die herumhängenden Kabel sich nicht irgendwo
verklemmen. Von der Upgradefähigkeit der Gearbox werde
ich jetzt nicht sprechen da dies bei allen Gearboxen gleich
ist.
Hier
der genaue Vorgang wie man die Gearbox aus dem Kolben bekommt:
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| Zuallererst
ist der Akku zu entfernen und die Schutzplatte
heruszuschrauben (hier bereits modifiziert) |
Die
entfernte Platte |
Nur
keine Hemmungen, es muss sein! Den Kolben feste
gegen die Tischkante knallen. Man muss nur aufpassen
das bei dieser Aktion die Gearbox nciht gleich
komplett rausrutscht. |
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| Wenn
die Gearbox so weit gerutscht ist kann sie langsam
herausgezogen werden. |
Beim
herausnehmen muss man unbedingt aufpassen das
die Feder am Oberteil der GB nicht heraushüpft.
Also fest heben. |
Hier
ein Blick in den Kolben nachdem die Gearbox entfernt
wurde. |
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Beim Rest der AUG hat man ein wenig Probleme. Es ist möglich
das Gehäuse gegen das der TM Steyr AUG SR auszutauschen
auf dem statt der Visiereinrichtung eine Schiene zur Monatage
von Zieloptiken sitzt. Wenn man dies vorhat kann man sich
aber auch gleiche eine SR kaufen die vom sonstigen Aufbau
völlig identisch zur Military ist und nur einen schwarzen
Kolben hat.
Alle
weitern Modifikationen der AUG beziehen sich fast ausschließlich
auf Lauf und Laufgriff, da am Kolben nicht wirklich viel geschraubt
werden kann, ein kleiner Nachteil. Man kann natürlich
mit Hilfe verschiedenster Halterungen auf dem Lauf Laser oder
Taschenlampen anbringen, hier unterscheidet sie sich nicht
von anderen AEGs. Auch kann man nach Modifikation einen M203
Gewehrgranatwerfer anbringen welcher dann natürlich den
Laufgriff ersetzt. Weitere Modifikationen sind natürlich
auch das AUG als lMG mit langem Lauf und Zweibein, sowie sMG
mit kurzem Lauf. Die meisten Modifikationen sind nicht ohne
gewisse Fachkenntnisse durchzuführen und auch sehr selten
als Umbau-Kits zu erwerben. Möglich ist es allerdings
die komplett umgebaute AUG zu erwerben, was allerdings ziemlich
teuer ist.
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| Woolfs
AUG SR mit Scope und Shadow Kit |
Cravens
AUG mit Scope |
Eine
AUG mit langem Lauf und Zweibein. |
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E.)
Technisches zur TM Steyr AUG
Die
AUG ist standardmäßig mit einem EG700 Motor und
einer Version 3 Gearbox ausgestattet. Die Standardfeder kann
mit diesem Motor ohne Probleme gegen eine Systema M100 ersetzt
werden ohne Einbußen hinnehmen zu müssen. Standardmäßig
liegt die AUG bei ca. 270fps.
Ich hatte auch mit der Standard AUG keine Probleme, doch ist
es anzuraten die Feder wirklich zu ersetzen um sich langsam
an die selbstauferlegte Grenze von 400fps heranzuschrauben,
da sie sonst im Wald nicht besonders weit geht. Beim Spiel
in Häusern ist die StandardAUG allerdings so wie alle
anderen AEGs schon völlig ausreichend.
Schießtechnisch ist der lange Lauf natürlich ein
Segen, da die Kugeln dadurch eine schöne Flugbahn erhalten
und weit fliegen, das Trefferfeld ist dementsprechend gut.
Bei
den Akkus hat man gewisse Beschränkungen, da wie schon
erwähnt nur wenig Platz ist. Dadurch fällt die Nutzung
besserer 12V Akkus (>600mA) leider flach, da solche nur
schwer in die AUG unterzubringen sind. Natürlich kommt
es wie immer auf die Größe der Einzelzelle an.
Die Sanyo KR-1500AUL Zelle hat sich für die AUG als brauchbar
erwiesen da mit ihr 8,6V und 9,4V Akkus mit 1700mA möglich
sind, da kommt man schon einen Spieltag aus wenn man’s
nicht übertreibt.
Die
Magazine fassen wie schon erwähnt 80 oder 330 Schuss,
dies ist bei beiden Typen absolut ausreichend und muss nicht
näher behandelt werden.
F.)
Ausstattung der TM Steyr AUG
Beim
Kauf sind folgende Sachen in der Packung:
1 Low Cap Magazin, 1 Ladestab für LowCaps, 1 Laufreinigungsstab,
1 Verstellwerkzeug des Visiers, 200 BBs 0,25g, Die Anleitung,
massig Werbung,
Normalerweise ist auch noch eine Mini Batterie enthalten,
doch wird diese meistens nur auf Wunsch mitverkauft.
G.)
Fazit
Die
AUG ist für Spiele in Wäldchen sehr gut gerüstet
und einzusetzen, und bis auf den Griff auch extrem stabil.
Sie ist ein Allrounder und lässt sich auch an Airsoft
Anfänger empfehlen. Natürlich hat die AUG auch bei
Indoorspielen ihr Berechtigungen, muss allerdings gegen alle
kleineren AEGS wie die MP5 oder P90 etwas wegstecken. Die
AUG schießt sehr genau auch einigermaßen schnell.
Die
TM Steyr AUG ist sicher nicht gerade die billigste AEG, doch
wer aber ein paar Hong-Kong Dollar übrigt hat wird damit
seine Freude haben. Außerdem hat sie einen guten Wiederverkaufswert
hier in Österreich.
Von
mir gibt es eine uneingeschräkte Empfehlung für
die AUG. Der einzige Grund sich keine AUG zuzulegen ist ihr
gewöhnungsbedürftiges Aussehen das nicht jederman
gefällt.
H.)
Meinungen
Prison
Bitch:
Natürlich hab ich mir die AUG nicht einfach so gekauft.
Nachdem ich doch einige Zeit beim österr. Bundesheer
verbracht habe fiel mir die AUG sofort ins Auge. Eigentlich
ein schlechter Kaufgrund, denn wenn man sieht welchen Fehlgriff
ein Schweizer mit einer TM SIG550 machen würde. Doch
ich sollte nicht entäuscht werden von dieser AEG. Das
wichtigste was zu sagen ist bleibt „Das Visier Rulez".
Die AUG ist durch eben dieses Visier eine relativ teure AEG,
doch ist sie ihr Geld allemal wert. Für mich war es die
beste Entscheidung eine AUG zu wählen.
Ceck_sum:
Ich habe mit dieser AEG, bis auf einen abgebrochenen Foregrip
und das kleine Problem mit dem locker sitzenden Gasventil,
bisher durchweg positive Erfahrungen gemacht. Einmal die AUG
in der Hand gehabt und damit geschossen möchte ich sie
um nichts in der Welt mit einer anderen AEG eintauschen.
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